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33.300 MWh
16.100 tCO2
kleinkraft - Energieberatung

Energieberatung

  • Energieaudits
  • Energiemanagement-Systeme
kleinkraft - Energieberatung

Förderung

  • Fördereinreichung
  • Maßnahmenverkauf
kleinkraft - Energieforschung

Forschung

  • Technology to Market

Rahmenbedingungen

Energieeffizienzgesetz
Das Energieeffizienzgesetz des Bundes trat mit dem 01. Jänner 2015 in Kraft. Das Gesetz setzt die EU-Richtlinie 2012/27/EU um und soll bis 2020 durch die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen den Energieverbrauch in Österreich um 20% reduzieren. Weitere Ziele sind die Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien im Energiemix sowie die Verminderung von Treibhausgasemissionen.

Das Gesetz verpflichtet Energielieferanten ab eine jährlich abgesetzte Energiemenge von 25 GWh, Effizienzmaßnahmen im Ausmaß von 0,6% des jeweiligen Vorjahresenergieabsatzes zu setzen. 40% der Einsparverpflichtung müssen im privaten Bereich und 60% bei Unternehmen umgesetzt werden. Der Energielieferant hat die Möglichkeiten, die Maßnahmen selbst durchzuführen, sich einer Branchenverpflichtung anzuschließen, oder die Verpflichtung durch Dritte erfüllen zu lassen, indem er zum Beispiel die Effizienzmaßnahmen von Betrieben zukauft. Als Energieeinsparung werden Maßnahmen bezeichnet, welche den Energieverbrauch im Vergleich zur Ausgangssituation verringern. Wenn ein Lieferant seinen Verpflichtungen nicht anderweitig nachkommt, hat er Ausgleichszahlungen von mindestens 20 Cent pro kWh zu leisten.

Derzeit sind neue Ziele zur Energie- und CO2 Einsparung sowie zum Ausbau erneuerbarer Energien bis 2030 geplant.

Weitere Informationen sind unter folgenden Links zu finden:
www.bmwfw.gv.at
www.monitoringstelle.at

Emissionszertifikatehandel der EU
Zukünftige Klimaziele der EU fokussieren sich auf die Einsparung des Treibhausgases CO2. Bis 2050 sollen 80% der CO2-Emissionen reduziert werden. Der Emissionszertifikatehandel stellt eines der wichtigsten Instrumente zum Erreichung dieses Reduktionszieles dar. Das Instrument beruht auf dem Setzen einer Obergrenze für die erlaubte Emission bestimmter Treibhausgasen, von welcher stark-emittierende Industriesektoren betroffen sind. Dieses Limit wird jährlich reduziert. Für die erlaubte Menge werden Zertifikate durch Allokation und durch Auktion verteilt. Ein Zertifikat berechtigt zur Emission von einer Tonne CO2-Äquivalent innerhalb der zeitlich festgelegten Verpflichtungsperiode.

Am Ende jedes Jahres muss eine Firma ausreichend Zertifikate vorweisen können, um damit die entstandenen Emissionen abzudecken. Ist das dem Unternehmen nicht möglich, müssen Strafzahlungen in der Höhe von 100 Euro pro fehlendem Zertifikat geleistet werden. Zertifikate, die nicht benötigt werden, dürfen frei gehandelt werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass jene Emissionseinsparungsmaßnahmen mit den geringsten Kosten umgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Emissionszertifikathandel finden Sie auf der Homepage der Europäischen Kommission:
ec.europa.eu

Energieberatung

Managementsysteme und Energieaudits

Das 2015 verabschiedete Energieeffizienzgesetz verpflichtet große Unternehmen dazu, sich mit Energiefragen auseinanderzusetzen. Um den dadurch entstehenden Verpflichtungen nachzukommen, müssen Unternehmen externe Energieaudits durchführen lassen oder ein Umwelt- oder Energiemanagementsystem implementieren.

Betriebe bergen große Einsparmöglichkeiten. kleinkraft unterstützt Sie dabei, die für Ihr Unternehmen sinnvollen Energieeffizienzmaßnahmen zu identifizieren. Zusätzlich geben Wirtschaftlichkeitsberechnungen Aufschluss über lohnende Investitionen im Bereich der Energieeinsparung.

Prozess der Energieberatung
Erfassen der Energieströme
Ableiten von Einsparungspotentialen
Wirtschaftlichkeits-Berechnung

Förderung

Zusätzliche Fördergelder erleichtern die Finanzierung von Einsparmaßnahmen und machen so vor allem große Investitionen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien wirtschaftlich. kleinkraft hilft bei der Auswahl der passenden Förderschiene sowie bei der Abwicklung der gesamten Fördereinreichung.

Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen

Einerseits verringern Energieeinsparungen durch den niedrigeren Energieverbrauch die betrieblichen Kosten, andererseits können diese Maßnahmen seit 2015 auch an Dritte weiterverkauft werden. Dies ist möglich, da das neue Energieeffizienzgesetz Energielieferanten verpflichtet ihren Energieabsatz zu reduzieren. Passiert dies nicht, müssen Strafzahlungen verrichtet werden.

kleinkraft bewertet Ihre Energieeinsparmaßnahmen und vermittelt Ihnen dafür lukrative Angebote.

Prozess der Finanzierungsberatung
Kontakt mit Förderstelle
Fördereinreichung
Prozess der Finanzierungsberatung
Angebote von Energielieferanten
Verkauf von Energieeffizienz-Maßnahmen

Forschung

Energieforschung

Bei Prozessoptimierungen in Industriebetrieben können Standardlösungen oft zu kurz greifen. Dazu müssen integrierte Energiekonzepte entwickelt und auf die Produktion abgestimmt werden.

kleinkraft hat das Ziel, an der Entstehung von neuem Know-how mitzuwirken, um immer über das fortgeschrittenste Fachwissen im energetischen Bereich zu verfügen. Deshalb beteiligt sich das Unternehmen auch an der Entwicklung von zukunftsträchtigen Technologien und an Forschungstätigkeiten, um die Kenntnisse in den Bereichen Erneuerbarer Energie, Energieeffizienz und Systemlösungen voranzutreiben. Enge Partner sind diesbezüglich das Austrian Institute of Technology, die Technische Universität Wien und die Universität für Bodenkultur Wien.

Kohlendioxid-Forschung

Zukünftig zielen Klimaziele der EU auf die Einsparung von CO2 ab. Dazu soll bis 2050 80% CO2-Emissionen eingespart werden.

Um diese Anforderungen zu erfüllen und um als produzierender Betrieb in Österreich weltweit konkurrenzfähig zu bleiben müssen neue Technologien entwickelt werden. kleinkraft forscht daher an fortschrittlichen CO2-Vermeidungs- und CO2-Verwertungstechnologien.
kleinkraft beschäftigt sich schon heute mit Fragen aus der Zukunft. Das Unternehmen beteiligt sich an Forschungskooperationen zu den Themen Verringerung von CO2-Emissionen sowie Entwicklung von Technologien zur CO2-Verwertung. Als Beratungsunternehmen ist es kleinkraft dabei möglich, für die Industrie relevanten Forschungsbedarf zu identifizieren.

Projekte

Wiesbauer

Durchführung von Energieaudits und Unterstützung bei der Umsetzung der daraus resultierenden Energieeffizienzmaßnahmen inklusive Fördereinreichungen. Im Projektverlauf konnten u.a. folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Optimierung der Kältemaschinen (Einsparung: 770 MWh, 290 tCO2)
  • Organisation der Abwärmenutzung der Kältemaschinen (Einsparung: 1.500 MWh, 230 tCO2)

International

Durchführung von technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudien für internationalen Projekten zur Energiegewinnung aus Abfällen. Die Ergebnisse dieser Studien führten u.a. zu folgenden Resultaten:

  • Optimierung der Abfallvorbehandlung
  • Energiegewinnung aus Abfall in Tansania und Brasilien

Team

Magdalena Teufner

DI Magdalena Teufner, M.Sc. (Firmengründerin)

Frau DI Teufner hat auf der Universität für Bodenkultur, Wien ihr Bachelorstudium „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ und ihr Masterstudium „Nachwachsende Rohstoffe für die stoffliche und energetische Nutzung“ abgeschlossen. Dabei spezialisierte sie sich auf die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien. Im Zuge Ihrer Masterarbeit führte sie technische und ökonomische Bewertung von Biogasanlagen in Brasilien durch. Ihr Studium hat sie 2013 als Diplomingenieurin und Master of Science beendet.

Frau DI Teufner M.Sc. unterstützte Industriebetriebe bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen sowie bei der Einreichung und Abwicklung von Förderanträge. Sie ist Energieauditor nach § 17 des Energieeffizienzgesetzes und besitzt mehrjährige Erfahrungen mit der Einreichung und Arbeit in Forschungsprojekten, vor allem im Bereich Nutzung von CO2. 2015 hat sie kleinkraft gegründet.

Renate Kepplinger

DI Renate Kepplinger

Im Verlauf ihres Bachelorstudiums im Bereich Umwelt- und Bioressourcenmangement hat sich Frau Kepplinger fächerübergreifendes Wissen und Kompetenzen erworben. In ihren beiden Masterstudiengängen spezialisiert sie sich auf die Schwerpunkte Energiemanagement, Abfallmanagement und Erneuerbare Ressourcen. Außerdem konnte sie sich schon mehrfach internationale Erfahrungen aneignen. Durch Ausbildung und vorherige Berufserfahrungen bringt sie außerdem Vorwissen über den wissenschaftlichen Forschungsprozess universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen mit.

2014 hat sie ihre Ausbildung zur betrieblichen Abfallbeauftragten nach § 11 des Abfallwirtschaftsgesetzes abgeschlossen. Seit 2016 ist Frau Kepplinger bei kleinkraft beschäftigt.

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