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Vorteile

Als junges Beratungsunternehmen ist kleinkraft flexibel für Sie verfügbar. Kurzfristige Anfragen können schnell und effizient ohne lange Entscheidungswege bearbeitet und erfolgreich durchgeführt werden.
Durch den Einsatz von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien stärkt kleinkraft die Konkurrenzfähigkeit seiner Kunden insbesondere über die folgenden Vorteile:

Kosteneinsparung

Durch Energieeffizienzmaßnahmen und den Einsatz von erneuerbaren Energien werden direkt Kosten für Ihr Unternehmen eingespart. Dadurch erhöht sich die Gewinnspanne und Produkte können kostengünstiger angeboten als bei der Konkurrenz.

kleinkraf hilft Ihnen bei der Identifizierung von sinnvollen Energieeffizienz Maßnahmen und bei der Integration von erneuerbaren Energien.

Förderung

Eine Förderung macht oft den Unterschied aus, ob eine Investition wirtschaftlich sinnvoll ist. Im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten.

Es gibt die Möglichkeit von Investitionsförderungen bei denen ein gewisser Prozentsatz der Investitionssumme direkt zugeschossen wird, oder Förderungen für Entwicklungs- oder Forschungsprojekten aus denen neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entstehen.

CO2 Einsparung

Unternehmen und Privatpersonen legen immer mehr Wert darauf, umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen zu erwerben.

Über den Einsatz von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien und dem aktiven Vorantreiben an der Energiewende werden CO2 Emissionen eingespart und dadurch die Produktion oder der Betrieb nachhaltig.

Öffentlichkeitswirksam

Frei nach dem Motto „tue Gutes und rede darüber“. Insbesondere Projekte im Bereich Nachhaltigkeit in der Produktion und Betrieb können öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden.

Indirekte Werbung über Auszeichnungen, Zeitungsartikel oder auch Social Media Kanäle schaffen es, dass ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit einen positiven Eindruck hinterlässt.

Rechtssicherheit

Weltweit Vereinbarungen sind bemüht die Energiewende schneller voranzutreiben. Insbesondere in Europa kann mit zusätzlichen Gesetzen und Regulierungen in den nächsten Jahren gerechnet werden. Ein erstes Beispiel dafür ist das Energieeffizienzgesetz, welches indirekt Unternehmen verpflichtet Energie Einzusparen.

Kleinkraft ist am neuesten Stand und gibt Empfehlungen ab, wie sich seine Kunden bereits jetzt, frühzeitig, geplant und kosteneffizient auf diese zukünftigen Entwicklungen einstellen können.

Planungssicherheit

Die Entwicklung von Energiepreisen und Preise für CO2 Zertifikaten verunsichert Industriebetriebe. Der Einsatz von energieeffizienten und erneuerbaren Technologien ermöglicht eine langfristige und verlässliche Planung durch konstante und abschätzbare Kosten.

kleinkraft hilft seinen Kunden mit Expertenwissen bei der Nutzung dieser Technologien.

Rahmen­bedingungen

EU Strategie zur Dekarbonisierung der Wirtschaft 2020, 2030, 2050
Bis 2050 will die EU seine Treibhausgasemissionen um 80-95% im Vergleich zum Referenzjahr 1990 reduzieren. Dies soll über den verstärkten Einsatz von CO2 armen Technologien, erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Netzinfrastruktur erreicht werden. In der Energie Roadmap wurden 7 Szenarien für 2050 durchgerechnet, mit den folgenden Ergebnissen:

  • Die Dekarbonisierung ist technisch und wirtschaftlich machbar. Langfristig ist es kosteneffizienter so bald wie möglich mit der Dekarbonisierung zu beginnen.
  • Der Einsatz von erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen ist essentiell.
  • Frühzeitige Investitionen kosten insgesamt weniger.
  • Eine Europaweite Zusammenarbeit ist insgesamt kosteneffizienter als nationale Lösungen.

Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 40% im Vergleich zu 1990 sinken und ein Mindestanteil von 27% erneuerbaren Energien und 27% Verbesserung bei der Energieeffizienz erreicht werden.
Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um 20% im Vergleich zu 1990 sinken und ein Mindestanteil von 20% erneuerbaren Energien und 20% Verbesserung bei der Energieeffizienz erreicht werden.

2050 Energy Strategy
2012 Energy Roadmap 2050
Strategies 2030
Europe 2020 Strategy

Energieeffizienzgesetz (bis 2020)
Das Energieeffizienzgesetz des Bundes trat mit dem 01. Jänner 2015 in Kraft. Das Gesetz setzt die EU-Richtlinie 2012/27/EU um und soll bis 2020 durch die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen den Energieverbrauch in Österreich um 20% reduzieren. Weitere Ziele sind die Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien im Energiemix sowie die Verminderung von Treibhausgasemissionen.

Das Gesetz verpflichtet Energielieferanten ab 2015 eine jährlich abgesetzte Energiemenge von 25 GWh, das heißt Effizienzmaßnahmen im Ausmaß von 0,6% des jeweiligen Vorjahresenergieabsatzes zu setzen. 40% der Einsparverpflichtung müssen im privaten Bereich und 60% bei Unternehmen umgesetzt werden. Der Energielieferant hat die Möglichkeiten, die Maßnahmen selbst durchzuführen, sich einer Branchenverpflichtung anzuschließen, oder die Verpflichtung durch Dritte erfüllen zu lassen, indem er zum Beispiel die Effizienzmaßnahmen von Betrieben zukauft. Als Energieeinsparung werden Maßnahmen bezeichnet, welche den Energieverbrauch im Vergleich zur Ausgangssituation verringern. Wenn ein Lieferant seinen Verpflichtungen nicht anderweitig nachkommt, hat er Ausgleichszahlungen von mindestens 20 Cent pro kWh zu leisten.

Das 2015 verabschiedete Energieeffizienzgesetz verpflichtet dadurch große Unternehmen, sich mit Energiefragen auseinanderzusetzen. Um den dadurch entstehenden Verpflichtungen nachzukommen, müssen Unternehmen externe Energieaudits durchführen lassen oder ein Umwelt- oder Energiemanagementsystem implementieren.

Derzeit sind neue Ziele zur Energie- und CO2 Einsparung sowie zum Ausbau erneuerbarer Energien bis 2030 geplant. (siehe EU Strategie zur Dekarbonisierung der Wirtschaft 2020, 2030, 2050)

www.bmwfw.gv.at
www.monitoringstelle.at

Ökostromgesetz und Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG)
Um die Treibhausgasemissionen zu minimieren und die Entwicklung von Technologien für die erneuerbare Stromerzeugung zu unterstützen wurde 2000 das EEG in Deutschland eingeführt. Dieses regelt die bevorzugte Einspeisung von erneuerbaren Strom in die Stromnetze und garantiert eine feste Einspeisevergütung pro eingespeister Kilowattstunde. Im Jahr 2002 setzte Österreich seine Variante des EEG, das Ökostromgesetz, welches stark an dem EEG orientiert ist um.

Erneuerbare Energien sind definiert als:

  • Photovoltaik
  •  Windenergie
  •  Geothermie
  • Energie aus Biomasse inklusive Biogas, Biomethan, Deponiegas und Klärgas
  • Wasserkraft inklusive Wellen- Gezeiten-, Salzgradienten- und Strömungsenergie

Das EEG ebenso in geringerem Maß das Ökostromgesetz war Opfer seines großen Erfolges. Da zu Beginn äußerst attraktive Einspeisepreise geboten wurden schritt der Ausbau schneller voran als erwartet, wodurch die Stromkosten auf einen Tiefstand fielen, die EEG-Umlage mit welcher die Einspeisetarife finanziert wurde jedoch stark stieg. Große Unternehmen profitieren davon, da sie meist von der EEG-Umlage ausgenommen sind. Durch die dezentrale Stromproduktion kam es weiter zu einer verstärkten Netzbelastung. Außerdem können nun viele Grundlast- und Ausgleichskraftwerke bei den niedrigen Strompreisen kaum mehr wirtschaftlich betrieben werden, wodurch die Ausfallsicherheit gefährdet ist.

Aufgrund dieser Entwicklungen gab es mehrere Novellen sowohl des EEG als auch des Ökostromgesetzes, in welchen die Einspeisetarife stufenweise reduziert wurden – auch da die Technologien durch den wachsenden Markt kostengünstiger wurden. Ebenfalls wurde zusätzlich zu den Einspeisetarifen die Möglichkeit eines Investitionszuschusses eingeführt. Die Technologien werden weiter laufend kostengünstiger, wodurch erwartet wird, dass erneuerbare Energien zukünftig ohne Förderungen wirtschaftlich betrieben werden können. Dazu ist aber zu erwähnen, dass auch fossile Energieträger hoch gefördert werden (siehe Blogartikel).

Emissionszertifikatehandel der EU (CO2-Zertifikate)
Zukünftige Klimaziele der EU fokussieren sich auf die Einsparung des Treibhausgases CO2. Bis 2050 sollen 80% der CO2-Emissionen reduziert werden. Der Emissionszertifikatehandel stellt eines der wichtigsten Instrumente zum Erreichung dieses Reduktionszieles dar. Das Instrument beruht auf dem Setzen einer Obergrenze für die erlaubte Emission bestimmter Treibhausgasen, von welcher stark-emittierende Industriesektoren betroffen sind. Dieses Limit wird jährlich reduziert. Für die erlaubte Menge werden Zertifikate durch Allokation und durch Auktion verteilt. Ein Zertifikat berechtigt zur Emission von einer Tonne CO2-Äquivalent innerhalb der zeitlich festgelegten Verpflichtungsperiode.

Am Ende jedes Jahres muss eine Firma ausreichend Zertifikate vorweisen können, um damit die entstandenen Emissionen abzudecken. Ist das dem Unternehmen nicht möglich, müssen Strafzahlungen in der Höhe von 100 Euro pro fehlendem Zertifikat geleistet werden. Zertifikate, die nicht benötigt werden, dürfen frei gehandelt werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass jene Emissionseinsparungsmaßnahmen mit den geringsten Kosten umgesetzt werden.

ec.europa.eu