bisher eingespart mit kleinkraft:

33.300 MWh
16.100 tCO2
Energieeffizienz Förderung

Umweltsünder China als Klimavorreiter?

Ist man das erste Mal in China fühlt man sich ständig umgeben von Dauernebel. Man hört und liest zwar viel über smoggeplagte Städte, nur ist man vor Ort fühlt man sich verfolgt vom „schlechten Wetter“. Irgendwann findet man sich damit ab, dass der Nebel nicht mehr abzieht. Selbst in den Außenbezirken von Peking, in Erholungsgebieten, gibt es keine Weitsicht. Berechnung zufolge sterben in China jährlich 1,1 Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung. Dafür verantwortlich sind durch Verbrennungsprozesse verursachte feine Partikel in der Luft (PM2.5). Kohlefeuerungen sind die Hauptverursacher der hohen Feinstaubbelastungen. 65% des Primärenergiebedarfs von China wird mit Kohle gedeckt.

Die verbotene Stadt im Smognebel von Peking (2017)

Dabei hatten wir während unseres Aufenthaltes optimale Voraussetzungen für eine gute Luftqualität. Einerseits regnete es während unserer Reise überwiegend und der natürlichen Rauchgaswäscher: „Regen“ sorgte für eine relativ saubere Luft. Anderseits wurden zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes bereits Maßnahmen ergriffen um den Wintersmog in Peking zu reduzieren. Seit Oktober mussten Fabriken und Kohlekraftwerke ihren Betrieb einstellen um die Luftqualität zu verbessern. Beispielsweise wurde die Stahlproduktion in Peking, Tianjin und der Provinz Hebei um etwa die Hälfte reduziert. Allein die Provinz Hebei produzierte im Jahr davor mehr Stahl als Europa und Nordamerika zusammen. Diese Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf die Luftqualität in China sondern auch auf den weltweiten Stahlpreis.

Anhand der Zahlen merkt man erst wie groß China ist. Die Volksrepublik beheimatet 1,4 Milliarden Menschen. China ist nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Welt sondern auch ein industrieller Riese. Die Industrie hat in China mit einem Anteil von rund 32% eine wesentlich größere Bedeutung, als in der EU und den USA (jeweils rund 15%). Nicht zuletzt, weil viele Industriebetriebe ihre Produktion nach China ausgelagert haben. China verbraucht 23% des Weltenergiebedarfs und ist somit nicht nur der größte Energieverbraucher sondern auch größter CO2 Emittent. China ist für annähernd ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Betrachtet man die seit 1850 ausgestoßenen Treibhausgase nimmt China mit 11%, Platz Drei der größten Verschmutzter ein. Anders sieht das Bild bei den CO2 Emissionen pro Kopf aus, da liegt China nur etwas über dem weltweiten Durchschnitt.

Bei der Weltklimakonferenz in Paris verpflichtete sich China seine CO2 Emissionen spätestens mit 2030 zu reduzieren. Nun sieht es so aus als würden schon viel früher Klimaschutzmaßnahmen gesetzt werden. China setzt auf Dekarbonisierung und will seine CO2 Emissionen bis 2020 um 40-45% und bis 2030 um 60-65% im Vergleich zu 2005 reduzieren.

Die Volksrepublik geht dabei umfassende Schritte in Richtung Energiewende. China ist absoluter Spitzenreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien. 2017 wurden 40% der weltweiten Leistung an erneuerbaren Energien in China installiert. Das 2020 Ausbauziel für Photovoltaikanlagen wurde bereits 2017 erreicht. Bei derzeitigem Trend, wird der geplante Windenergieanteil auch ein Jahr früher ausgebaut werden. Außerdem ist China Weltmarktführer im Bereich Wasserkraft, in der Bereitstellung von Bioenergie für die Strom- und Wärmeversorgung und bei Elektrofahrzeugen. Der Drei Schluchten Staudamm in China ist mit einer Leistung von 22,5 GW, das größte Wasserkraftwerk der Welt. Zum Vergleich, ein durchschnittliches Donaukraftwerk hat etwa 220 MW Leistung. Um dieselbe Leistung bereitzustellen würde man 100 Donaukraftwerke benötigen. Dabei stellt das größte Kraftwerk der Welt nur 1,5% des chinesischen Strombedarfs zur Verfügung.

Energieeffizienz Förderung
Das größte Wasserkraftwerk der Welt erzeugt 1,5% des chinesischen Strombedarfs (2017)

In den Städten wird das Verkehrsaufkommen von Elektrofahrzeugen der Marke BYD und zahlreichen Fahrrad Sharing Stationen geprägt. Beispielsweise wird der Kauf von Elektrofahrzeugen mit 23% der Investitionskosten unterstützt. In China wurden 2016 zirka 375.000 Elektrofahrzeuge hergestellt. Das entspricht 43% der weltweiten Gesamtproduktion. Seit 2016 ist China Spitzenreiter bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen.

Nichtsdestotrotz basiert die energieintensive Industrie sowie die Energieerzeugung weiterhin überwiegend auf Kohle als Energiequelle. Auch hier setzt China mit dem Start des nationalen CO2 Zertifikatshandels einen wichtigen Schritt. In der ersten Stufe beginnt der Emissionshandel in Pilotregionen wie Beijing, Shanghai, Tianjin, Chongqing and Shenzhen. Voll umgesetzt soll das Emissionshandelsvolumen zweimal so groß wie auf der europäischen Handelsplattform sein.

Natürlich hat China im Bereich Klimaschutz noch einiges zum Aufholen. Laut einem Bericht von Greenpeace gehen weiterhin etwa zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche ans Netz. Der Energiehunger in China ist für uns schwer vorstellbar. Jedoch auch die unglaubliche Geschwindigkeit mit der die Projekte umgesetzt werden. In Europa stehen Energieprojekte oft vor großen bürokratischen Herausforderungen insbesondere im Vergleich zu China. Die Geschwindigkeit mit der China die Energiewende vorantreibt ist beachtlich.

Artikel aufklappen

Tags: , , ,

Quellen und weiterführende Literatur:

China Energy Portal (2016): 2016 detailed electricity statistics

Cohen, Aaron J et al. (2017): Estimates and 25-year trends of the global burden of disease attributable to ambient air pollution: an analysis of data from the Global Burden of Diseases Study 2015. The Lancet , Volume 389 , Issue 10082 , 1907 – 1918

Department of climate change, National Development & Reform Commission für China (2015): ENHANCED ACTIONS ON CLIMATE CHANGE: CHINA’ S INTENDED NATIONALLY DETERMINED CONTRIBUTIONS

EDGAR (2017): What´s new?

Energy Research Institute of Academy of Macroeconomic Research/NDRC und China National Renewable Energy Centre (2017): China Renewable Energy Outlook 2017

Frankfurter Allgemeine (2017): Rettet China das Klima?

GIZ (2017): Capacity Building for the Establishment of Emissions Trading Schemes in China

Greenpeace (2016): China keeps building coal plants despite new overcapacity policy

Hao, Y. and Han, R. (2016): “China Country Report Report” in Kimura. S and Han. (eds.) in Energy Outlook and Energy Saving Potential in East Asia 2016. ERIA Research Project Report 2015-5, Jakarta: ERIA

IEA (2017): Renewables 2017 – Analysis and Forecasts to 2022

IEA (2017): Renewables 2017

Janssens-Maenhout, G., Crippa, M., Guizzardi, D., Muntean, M., Schaaf, E., Olivier, J.G.J., Peters, J.A.H.W., Schure, K.M.: Fossil CO2 and GHG emissions of all world countries, EUR 28766 EN,Publications Office of the European Union, Luxembourg, 2017, ISBN 978-92-79-73207-2, doi:10.2760/709792, JRC107877.

Klimaretter.info (2014): Chinas Klimaschutz ist entscheidend

McKinsey (2017): China’s electric-vehicle market plugs in

N24 (2017): So geht Deutschland Klima-China auf den Leim

Servus TV (2013): Die grüne Zukunft China

Standard (2017): Chinas Staatschef Xi tritt in die Fußstapfen von Marx und Mao

Stavins R. (2018): What Should We Make of China’s Announcement of a National CO2 Trading System?

Tagesschau (2017): Masterplan gegen den Smog

Tagesschau (2017): Wird China der neue Klima-Primus?

The Guardian (2017): China’s emissions trading scheme puts Australian companies on notice

World Resource Institute (2017): 6 Graphs Explain the World’s Top 10 Emitters

Zeit Online (2017): “Kohlefreie Zone” Peking

Remember Paris?

Anfang Juni 2017 überraschte der amerikanische Präsident Donald Trump die weltweilte Staatengemeinschaft, die versucht den menschgemachten Klimawandel aufzuhalten, als er den Austritt der USA aus dem Übereinkommen von Paris bekannt gab.

Warum war die Aufmerksamkeit so groß?

Zum einen, weil mit der USA einer der größten Emittenten von Treibhausgasen die Übereinkunft verlassen hat. Mit jährlichen 5 bis 6 Milliarden Tonnen CO2-Emission stehen die Vereinigten Staaten weltweit an zweiter Stelle im Ländervergleich. Es wurde befürchtet, dass mit dem Austritt der USA nicht mehr die notwendigen Emissionsreduktionen erreicht werden können, um das angestrebte Ziel von einem maximalen Temperaturanstieg von 1,5°C zu sichern.

Zum anderen handelt es sich beim Übereinkommen von Paris um ein historisches und beispielloses Abkommen zum Schutz der Umwelt. Das erste Mal waren sich 195 Länder der Welt einig den Klimawandel zu bremsen. Mit dem Ausstieg der USA setzte Präsident Trump einen Präzedenzfall, von dem befürchtet wurde, dass ihm andere folgen.

Überraschenderweise hat nicht nur kein weiterer Vertragspartner Anstalten gemacht, dem Beispiel der USA zu folgen, sondern verschiedene amerikanische Bundesstaaten und Kommunen (z.B. Kalifornien, New York,…) haben sich auch, unabhängig von der US-amerikanischen Bundespolitik, zu klimaschützenden Maßnahmen bekannt.

Was können wir aus dieser Erfahrung lernen?

Einerseits zeigt der amerikanische Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommens, dass die restliche Staatengemeinschaft geschlossen hinter Klimaschutzmaßnahmen steht und sich davon nicht beeindrucken lässt. Ganz im Gegenteil, es bildeten sich viele kleine Initiativen mit dem Ziel das Klima zu schützen. Kommunen rund um die Welt beleuchteten ihre Wahrzeichen und Rathäuser in grün (siehe Titelbild) und signalisierten so ihre Unterstützung zum Pariser Klimaabkommen.

Andererseits wird uns bewusst, dass wir uns nicht darauf verlassen dürfen, dass andere die notwendigen CO2-Verringerungen setzen. Vielmehr sollten wir mehr innovative Lösungen zur Emission-Reduktionen fördern. Wir können die Chance nutzen und mit wirtschaftlich erfolgreichem Beispiel vorangehen und uns einen Innovationsvorsprung sichern.

Artikel aufklappen

Worauf warten wir?

Ende 2015 setzte die Staatengemeinschaft ein deutliches Zeichen gegen den globalen Klimawandel. 195 Staaten verpflichteten sich im Klimaabkommen von Paris die Klimaerwärmung auf deutlich unter 2°C zu beschränken. Ziel ist es den durchschnittlichen Temperaturanstieg, gegenüber dem vorindustriellem Niveau, auf 1,5°C zu begrenzen, da dies die Folgen des Klimawandels erheblich vermindern würde.

Derzeit beträgt der mittlere globale Temperaturanstieg 1°C. Global gesehen waren die Jahre 2014 und 2015, die wärmsten seit Messgeschichte. Laut Umweltbundesamt beträgt der durchschnittliche Temperaturanstieg in Österreich bereits 2°C. Der Temperaturanstieg führt zur Zunahme von Hitzeperioden, Trockenheit sowie extremen Wetterereignissen, Rutschungen, Muren und Steinschlag. Mit massiven Folgen für den Wintertourismus, Land-, Forst- und Energiewirtschaft. Ferner wird ein zunehmender Migrationsdruck aus südlichen Ländern (zB Afrika) erwartet.

Um einen Klimakollaps zu verhindern müssen wir weg von der Nutzung fossiler Brennstoffe, hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung. Um der nachfolgenden Generation die gleichen Chancen zu ermöglichen, wie wir sie vorgefunden haben.

Dies wird auch von der Österreichischen Bevölkerung unterstützt. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens GfK Austria, stufen zwei Drittel der Teilnehmer, den Klimawandel als bedrohlich ein und sind unzufrieden mit der derzeitigen Energie- und Klimapolitik in Österreich. 83% der Österreicher und Österreicherinnen fordern eine rasche Umsetzung der Energiewende. 88% sind für die Reduktion von Stromimporten und Schaffung regionaler Arbeitsplätze durch den Ausbau erneuerbarer Energien.

  • 2015 betrug in Österreich der Anteil an erneuerbarer Energie am Gesamtverbrauch 32,8% (Strom, Wärme, Mobilität). Die Stromversorgung stammt in Österreich zu 69,3% aus erneuerbaren Quellen.
  • Bis 2020 verpflichtete sich Österreich im Rahmen des EU Klima- und Energiepaketes den Anteil an erneuerbarer Energien auf 34% zu erhöhen. EU-weit soll ein Anteil an erneuerbarer Energie von 20% erreicht werden.
  • Bis 2030 soll dieser Anteil an erneuerbarer Energien EU-weit auf 27% gehoben werden. Nationale Ziele für Österreich wurden noch nicht definiert.

Vor kurzem veröffentliche die Technische Universität Wien eine Studie über die „Stromzukunft Österreich 2030“. Diese Studie kommt unter anderem zu dem Schluss, dass eine 100% erneuerbare Stromversorgung bis 2030, mit keinen Mehrkosten verbunden ist. Ganz im Gegenteil, Berechnungen ergeben, dass bis 2030 zusätzlich 31 TWh aus erneuerbarem Energie erzeugt werden können und dieser Ausbau soll jährlich 650 Mio. € Einsparung sowie 53.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Es stellt sich nun die Frage warum wir unsere Energiezukunft nicht selbst in die Hand nehmen?

Einerseits wünscht sich die Bevölkerung eine rasche Umsetzung der Energiewende und anderseits zeigen Prognosen, dass eine 100% erneuerbare Stromversorgung auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Warum wartet die österreichische Bundesregierung auf neue Vorgaben durch die EU? Warum setzten wir uns nicht selbst das Ziel auf Energieimporte zu verzichten, gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung in der Region zu fördern?

Artikel aufklappen

Externe Kosten

Per Definition ist der Preis ein Geldwert, welcher beim Kauf eines Produktes bezahlt werden muss. In der Regel erfasst der Preis die Kosten, welche zur Herstellung einer bestimmten Leistung oder eines bestimmten Produktes nötig sind. Im Bereich der Energieerzeugung sind das unter anderem Kosten zur Errichtung einer Energieanlage sowie Wartungs- und Brennstoffkosten. Diese Kosten werden auch als interne Kosten bezeichnet und sind Grundlage für die Preisbildung.

Schwieriger wird das Erfassen von Kosten welche die Allgemeinheit zu tragen hat. Diese Kosten werden für die Preisbildung nicht berücksichtigt und werden aus diesem Grund auch nicht minimiert. Man spricht dabei von externen Kosten (oder auch sozialen Kosten). Dazu zählen gesundheitliche Auswirkungen aufgrund von Schadstoffimmissionen mit Folgen für den Klimawandel, Schäden an Ökosystemen, Vegetation, Tieren, Pflanzen und vieles mehr.

Die Erzeugung von Energie verursacht in vielen Prozessstufen externe Kosten. Besonders hoch sind die Auswirkungen bei der Nutzung fossiler Energieträger. Bereits bei der Förderung fossiler Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas werden nicht nur Ökosysteme verunreinigt, sondern Ressourcen unwiderruflich verbraucht. Einmal abgebaut und verbrannt, stehen fossile Energien nachfolgender Generationen nicht mehr zur Verfügung. Wir leben sozusagen auf Kosten unserer Kinder, nicht nur in Bezug auf die Rohstoffbereitstellung, sondern auch in Bezug auf dessen Nutzung. Die Bildung fossiler Energieträger dauert mehrere Millionen Jahre und ist das Resultat aus Abbauprozessen von organischem Material. Bei der Verbrennung wird nun der über Millionen Jahre gespeicherte Kohlenstoff in einem sehr kurzen Zeitraum in Form von Kohlenstoffdioxid (CO2), wieder freigesetzt. Dies wiederum belastet die Allgemeinheit durch die globale Klimaerwärmung, Dürreperioden und die dadurch verursachten Ernteausfälle, Extremwetterereignisse wie Hochwasser und vieles mehr. Den Schaden muss die Öffentlichkeit zahlen. Im Vergleich dazu sind die externen Kosten bei der Erzeugung erneuerbarer Energien gering. Sie entstehen hauptsächlich bei der Errichtung der Anlagen.

Um diese Auswirkungen durch die Verbrennung fossiler Energien im Preis eines Produktes entsprechend berücksichtigen zu können müssen sie bewertet werden. Das bedeutet, dass sämtliche Beeinträchtigungen durch Luftverschmutzung auf die Gesundheit, Vegetation oder Bauwerke, erfasst und beziffert werden müssen. Das Problem ist jedoch, dass in den meisten Fällen eine Zuordnung auf den jeweiligen Verursacher schwierig oder gar nicht möglich. Die Berücksichtigung externer Kosten in den Verkaufspreis nennt man Internalisieren externer Kosten. Mögliche Instrumente zur Internalisierung sind:

  • Festsetzen von Grenzwerten oder Standards (dazu zählen Abgasnormen für Kraftfahrzeuge oder Emissionsgrenzwerte von Heizungsanlagen)
  • Erhebung von Steuern (zB: Mineralölsteuer) oder Abgaben sowie Verbote und Gebote (Fahrverbote und Umweltzonen in Ballungszentren,…)
  • Verschmutzungsrechte (wie CO2 Zertifikate)
  • Investitionsförderungen oder Maßnahmen zur Preisgestaltung (Einspeisevergütung für Ökostromanlagen) sowie sonstige Förderungen für Technologien mit niedrigen externen Kosten wie bei erneuerbarer Energien

Im Grunde sind Maßnahmen wie die Einhebung einer Mineralölsteuer oder die Förderungen erneuerbarer Energien nur ein Versuch die externen Kosten im Preis zu berücksichtigen. Vor allem die Förderung erneuerbarer Energien wird in der Politik oder Öffentlichkeit oft als Marktverzerrung bezeichnet, sorgt jedoch nur für Kostenwahrheit.

Artikel aufklappen

Tags: , , , , , ,

Quellen und weiterführende Literatur:

Externe Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern – 2006 (Krewitt, W. und Schlomann, B. – Gutachten im Rahmen von Beratungsleistungen für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

Externe Kosten im Energiebereich. 2. Zwischenbericht – Literaturrecherche – s.a. (Jilek, W.; Karner, K. und Rass, A. – Energiebeauftragter des Landes Steiermark)

Externe Kosten und kalkulatorische Energiepreiszuschläge für den Strom- und Wärmebereich. Synthesebericht der gleichnamigen Studie über die Berechnung der Externalitäten der Strom- und Wärmeversorgung in Gebäuden in der Schweiz) – 1994 (Ott, W.; Dettli, R.; Jäggin, B.; Häne, D.; Ledergerber, E.; Sigg, A.; Willemse, S.; Masuhr, K. P; Schüssler, R.; Tautschnig, W. und Weidig, I.)

Externe Kosten. Zusammenfassung. Band V – 2002 (Kanzlei Dr. Bruck – Studie im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit)

Vermeidung externer Kosten durch Erneuerbare Energien – Methodischer Ansatz und Schätzung für 2009 (MEEEK) – 2010 (Breitschopf, B. und Diekmann, J. – Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Bewertung von Energiebereitstellungssystemen (Univ. Prof. Dr. Hermann Hofbauer aus der Vorlesung Brennstoff- und Energietechnik der Technischen Universität Wien 2017)